Spendenkonto für die Brandopfer geplant

Natürlich war die schreckliche Brandkatastrophe, bei der am Mittwochmorgen eine 47-jährige Mutter und ihr 22-jähriger Sohn ihr Leben lassen mussten, auch Tage nach dem Geschehen das Tagesgespräch in der Römerstadt. Alle zeigten sich noch geschockt, dass im nur wenige Tagen alten Jahr, ein solches Unglück in Ladenburg passieren konnte.
Die Unglücksstelle am Bahndamm wurde von der Feuerwehr abgesichert. Die Brandstelle, die von der Kriminalpolizei versiegelt wurde, darf niemand betreten, weil die Ermittlungen der Polizei noch andauern.
Am Eingang des Hauses, in dem vier Familien wohnten, haben Freunde und Bekannte und Menschen, die ihr Mitgefühl ausdrücken wollten, Blumen niedergelegt. Außerdem wurden Gedenkkerzen angezündet.
Die Stadt Ladenburg beabsichtigt, ein Spendenkonto für die hinterbliebenen Familienmitglieder einzurichten. Über die genauen Umstände und Planungen wollte sich Bürgermeister-Stellvertreter Günter Bläß am Donnerstag gegenüber der LAZ nicht äußern. Er teilte aber mit, dass am kommenden Montag, wenn Bürgermeister Stefan Schmutz aus seinem Urlaub wieder zurückgekehrt ist, wohl die Spendenaktion auf den Weg gebracht wird. Wichtig war es Bläß zu betonen, dass die Erstversorgung der Opfer und Betroffenen gut funktioniert habe. Städtische Wohnungen wurden keine benötigt, weil die drei Familien, deren Wohnungen derzeit nicht bewohnbar sind, bei Angehörigen untergekommen sind. „Wir stehen mit den Personen ständig in Kontakt und bieten unsere Hilfe an“, so Bläß, der beispielweise die Hilfe durch die Ladenburger Kleiderkammer erwähnte. Die Brandkatstrophe hat auch dem Bürgermeister-Stellvertreter, aber auch den Rathaus-Mitarbeitern arg zugesetzt. „Der Vorgang ging uns allen an die Nieren“, sagte Bläß am Donnerstagabend auf LAZ-Anfrage.

Stu / Foto: Sturm

Autor:

Axel Sturm aus Ladenburg

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