LANDFRAUEN NECKARHAUSEN
Vortrag "Öffentliche Schulden - sinnvoll oder gefährlich?"
Am vergangenen Montag fand der Vortrag zum Thema öffentliche Schulden statt, in dem die Frage erörtert wurde, ob staatliche Schulden eher eine Gefahr oder ein sinnvolles wirtschaftspolitisches Instrument darstellen. Seit dem 19. Jahrhundert galt in vielen Staaten die Regel, dass Kredite nur dann aufgenommen werden sollten, wenn sie zur Steigerung der Produktivität beitragen. Diese Finanzierungsregel sollte sicherstellen, dass Schulden nur für Investitionen mit langfristigem wirtschaftlichem Nutzen verwendet werden. Demnach sollten z.B. Infrastruktur oder Bildungsinvestitionen durch Kredite finanziert werden, während laufende Ausgaben durch Steuereinnahmen gedeckt bleiben sollten. Erläutert wurde auch das Wagnersche Gesetz aus dem Jahr 1892, benannt nach dem Ökonomen Adolph Wagner.
Autor:Christa Pfeiffer aus Edingen-Neckarhausen |