Gesundheitsamt
Menschen im Rhein-Neckar-Kreis und in der Stadt Heidelberg sollten prüfen, ob ein ausreichender Impfschutz gegen Polio besteht
In Abwasserproben aus vier Städten in Deutschland wurden Polioviren nachgewiesen, hat das Robert Koch-Institut (RKI) in der vergangenen Woche mitgeteilt. Es handelt sich dabei um Viren, die sich von abgeschwächten Erregern ableiten, welche bei der Schluckimpfung gegen Poliomyelitis verwendet werden. Die abgeschwächten Viren der Schluckimpfung, welche in etlichen Ländern weltweit heute noch genutzt wird, können lange Zeit unentdeckt unter Menschen und in der Umwelt zirkulieren. Dabei können sie sich genetisch verändern und schließlich wieder akute Erkrankungen auslösen, etwa Lähmungen oder Hirnhautentzündungen (sogenannte cVDPV2-Erkrankungen).
Autor:Die Redaktion aus Ladenburg |
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